Energieausweis

Funktion des Energieausweises

Die Funktion des Energieausweises besteht darin, einem Käufer oder einem Mieter die Erkennung des Energieverbrauches eines Gebäudes zu ermöglichen. Anders als in anderen Bereichen wie bei Haushaltsgeräte, Autos etc. wissen Mieter oder Käufer von Immobilien oftmals nur wenig über deren Energiebedarf. Es fehlen objektive Informationen und Vergleichsmaßstäbe. Genau diese Mängel sollen durch die Einführung des Energieausweises behoben werden.
Damit für Ihr Gebäude ein Energieausweis ausgestellt werden kann, muss zuvor eine energetische Analyse Ihres Gebäudes durchgeführt werden. Der Ausweis gibt dann detailliert Auskunft über den Energieverbrauch, die Wärmeverluste, die Sanierungsmöglichkeiten und die Einsparpotenziale.

Im Mai 2014 wurde ein Gesetz erlassen, dass Immobilien nur noch verkauft/ vermietet werden dürfen, bei denen im Energieausweis Angaben zum Energieverbrauch und falls vorhanden die Energieeffizienzklasse angegeben sind.
Mieter, Käufer und Pächter von Gebäuden oder Wohnungen haben das Recht, vor Vertragsabschluss einen Energieausweis einzusehen.

Ein Energieausweis ist zehn Jahre gültig und kann nicht verlängert werden. Die Gültigkeit eines Ausweises erlischt in dem Fall, wenn aufgrund von Um- oder Anbauten ein neuer Energieausweis im Rahmen der baurechtlichen Verfahren erstellt werden muss.

Arten von Energieausweisen:

Grundsätzlich werden zwei Arten von Energieausweisen unterschieden:


Beide Arten sind mit den EU-Gebäuderichtlinien vereinbar und dürfen daher sowohl für Wohn- als auch für Nicht-Wohngebäude erstellt werden.

Eine Ausnahme gilt für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen, für die ein Bauantrag vor dem 1.11.1977 gestellt wurde. Hier sind nur Bedarfsausweise zulässig, es sei denn, beim Bau selbst oder durch spätere Modernisierung wird mindestens das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutz-Verordnung von 1977 erreicht.


Energiebedarfsausweis

Der Energiebedarf einer Immobilie ist sowohl vom Nutzerverhalten , als auch von Witterungseinflüssen stark abhängig.
Um Immobilien vergleichbar zu machen, kann der Energiebedarf eines Gebäudes durch einen Sachverständigen berechnet werden. Im bedarfsorientierten Energieausweis wird der Energiebedarf unter Berücksichtigung aller Außenbauteile (Gebäudehülle), wie Fenster, Türen, Außenwände, Dach etc. und der vorhandenen Anlagentechnik für Heizung und Warmwasserbereitung, ermittelt. Für die Ermittlung des Energiebedarfs werden die Normwerte der EnEV für das Nutzerverhalten und der Witterungseinflüsse zu Grunde gelegt. Die detaillierten Berechnungen im bedarfsorientierten Energieausweis zeigen sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen zur energetischen Verbesserung des Gebäudes auf.


Energieverbrauchsausweis

Bei der verbrauchsorientierten Variante des Ausweises wird die Energieeffizienz aus der innerhalb eines Jahres tatsächlich verbrauchten Energiemenge ermittelt. Das Problem bei diesem Ausweistyp: Der verbrauchsorientierte Ausweis bildet weniger den Zustand eines Gebäudes, sondern eher das Verhalten seiner Bewohner ab.

Aussagekräftiger ist deshalb der bedarfsorientierte Ausweis, da dieser eine Bestandsaufnahme der Dämmung, der Baumaterialien und des Heizsystems fordert. Daraus wird errechnet, wie viel Energie das Gebäude bei durchschnittlichem Nutzverhalten verbraucht.

ENERGIEAUSWEIS - AKTION!

Energieausweis PIBA Immobilien Recklinghausen Makler ImmobilienmaklerWir schenken Ihnen den Energie-ausweis! Für Hauseigentümer, die sich entschließen mit PIBA Immobilien e.K. zu verkaufen, übernehmen wir die Kosten für den Energieausweis. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!...mehr